Mit Palm oder Palmtop bezeichnet man einen kleinen, handlichen Computer, der in die
Handfläche passt. Geläufig ist auch die Bezeichnung PDA (Personal Digital Assistant).
Er ist mit einem einfachen und schnell startenden Betriebsystem ausgestattet.
Der PDA wird mit einem kleinen Stift, der auf einem Touch Screen bewegt wird, bedient.
Notizen können Sie in Handschrift schreiben, manche PDAs bieten auch eine Schrifterkennung.
Damit dies zuverlässig funktioniert, müssen Sie dem Gerät aber erst an Ihre Handschrift "angewöhnen".
Zu der Grundausstattung an Software gehören in den meisten Fällen eine Adressverwaltung, ein
Terminkalender, ein Notizblock, ein Taschenrechner und eine Aufgabenverwaltung. In den meisten
aktuelleren Geräten sind zusätzlich Office-Anwendungen wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation
und Spiele integriert (z.B. das beliebte Kartenspiel Solitär).
Moderne Palms bieten neben dem aber noch viel mehr. Sie können Musik und Videos abspielen,
Fotos betrachten, E-Mails empfangen und im Internet surfen. Wenn in Ihren Palm ein Mikrofon
integriert ist, können Sie es mit einer speziellen Software auch als Diktiergerät nutzen.
Mittlerweile sind auch Kombinationen aus Mobiltelefon und Palm, so genannte SmartPhones,
auf dem Markt erhältlich.
Palms bieten nicht so viele Anschlussmöglichkeiten wie ein vollwertiger PC. Man findet Infrarot-,
Bluetooth- und mittlerweile sogar Wireless LAN-Anschlüsse. USB-Geräte kann man bis jetzt jedoch
noch nicht an einen Palm anschließen.
Die ersten Palms wurden mit dem Betriebsystem DOS betrieben. Mittlerweile gibt es viele verschiedene
Betriebssysteme auf dem Palm. Viele Palms laufen mit einer speziellen Version von Linux. Die mit dem
Betriebssystem Windows CE bzw. Windows Mobile ausgelieferten Palms werden unter der Bezeichnung Pocket
PC vertrieben.